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PIA PAULSEN WERBEAGENTUR

Content Creation – Nichts für Nebenbei

Ein Wort zu Edward Bernays* – PR Manager in der Zeit vor dem Worldwideweb:

Sein Raffinement bestand darin, dass er nicht wie die klassischen Werber und Presseagenten einfach Personen und Produkte anpreist. Er kreiert, nach aufwändigen Recherchen, Ereignisse, die Nachrichten generieren. Diese Nachrichten wiederum schaffen die Nachfrage für das, was verkauft werden soll. Als ein Lebensmittelkonzern Edward Bernays engagiert, um den Absatz von Speck zu steigern, erfindet er das «American Breakfast». Er bezahlt einen einflussreichen Arzt für eine Umfrage unter 5000 Medizinern, bei der herauskommt, dass ein «herzhaftes» Frühstück mit Speck und Ei gesünder sei als ein leichtes mit Kaffee und Gebäck. Das Ergebnis verbreitet Bernays als Nachricht in den Medien, was das Konsumverhalten der lesenden Bevölkerung ändert. Seither gehört «Bacon and Eggs» zur amerikanischen Esskultur wie der Hamburger. So wird eine Ware meist nicht wegen ihres spezifischen Werts oder Nutzens begehrt, sondern weil sie als Symbol für etwas anderes steht: für eine Sehnsucht, die auch künstlich erzeugt werden kann.

Vielleicht nicht die feine Art, aber die Art und Weise dieses Vorgehens beschreibt in groben Zügen, das was mit gutem Content gemeint ist. Es gilt abzuwägen in weit der Content informierend, beratend oder unterhaltend gewichtet sein sollte.

Je nach Branche ist der Foto/Film Bereich und der relevante Text unterschiedlich zu bewerten. Qualität steht dabei an oberster Stelle, denn enttäuschte oder gelangweilte Konsumenten unterbrechen sonst die Customer Journey mit einem einzigen Ruck.

Machen Sie in diesem Punkt keine halben Sachen. Sehen Sie diesen Bereich als eine wichtige Investition oder lassen Sie die Finger ganz davon. Ein Post kann doch jeder. Ja, das stimmt – good Luck!

 

No Content is better than bad Content.

*Edward Bernays wurde 1891 in Wien geboren und ist 1995 in NY gestorben. Übrigens verwandt mit Sigmund Freud.

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